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Buchcover „genauso konsequent sozialistisch wie national!“ – Die Alten Kämpferinnen der NSDAP vor 1933, Autorin Katja Kosubek

»genauso konsequent sozialistisch wie national!« – Die Alten Kämpferinnen der NSDAP vor 1933

Das Buch enthält 36 ungekürzte autobiographische Essays verfasst von Nationalsozialistinnen der ersten Stunde im Sommer 1934. Diese Lebensläufe, Biogramme genannt, entstanden im Rahmen eines Aufsatzwettbewerbs, initiiert von dem amerikanischen Soziologen Theodore Abel. Die Autorin untersucht, warum und wie sich Frauen für die NS-Bewegung engagiert haben. Sie kommt zu verbüffenden Erkenntnissen.
Ihre Themen unter anderem:

  • Bewußte Entscheidung von Frauen für die NSDAP
  • Nationaler Sozialismus als politische Hoffnung (Volksgemeinschaft)
  • Emanzipation durch Mitarbeit in der NS-Bewegung
  • Propaganda als wesentlicher Beitrag zum Aufstieg Hitlers

Das Buch ist eine Quellenedition, herausgegeben in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Wallstein-Verlag, Göttingen 2017 (608 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag).

Rezensionen

Jede dieser 36 autobiografischen Skizzen ist »Mein Kampf en miniature [...]. Eine neue Quellenedition holt sie nun endlich – und zur rechten Zeit – aus dem toten Winkel der Geschichte«. Sie erreichen uns »wie eine Flaschenpost.« Christian Staas: ‚Ihr Kampf‘, DIE ZEIT, 6. Juli 2017 Beitrag lesen

»Katja Kosubek wertet und verurteilt in ihrer Arbeit nicht. Sie hat den Frauen nur zugehört.« Ursula Storost, ‚Warum ich vor 1933 der NSDAP beigetreten bin‘, Deutschlandfunk, 10. August 2017 Beitrag lesen

»Die Essays sind eine erstklassige Quelle, um zu verstehen, wie Hilter an die Macht gelangen konnte. Das Lesen erzeugt Verstehen, nicht Verständnis.« Armin Fuhrer: ‚Warum Deutsche zu Nazis wurden?‘, Focus online, 10. August 2017 Beitrag lesen

»Katja Kosubeks Arbeit ist ein großer Wurf für die NS-Forschung.« Wolf Scheller: ‚Aus Liebe zum Führer‘, Jüdische Allgemeine, 13. September 2017 Beitrag lesen

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Der Aufsatz beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf den Lebensalltag von Kindern. Die Quellen sind Tagebücher und Zeitungsberichte.

in: Zeugnisse von der »Heimatfront« – Westfalen 1914 bis 1918, Sammelband, herausgegeben vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und dem LWL-Museumsamt für Westfalen, Ardey Verlag, Münster 2016, S. 185-194.